Doppelspieltag mit 37 Toren

18 03 12 UHC ETV TVS NBDer UHC reiste nach Hamburg und empfing den TV Schriesheim. Heraussprangen sechs Punkte für Weißenfels und jede Menge Tore.

Wie gingen die Spiele aus?
ETV Hamburg vs. UHC Weißenfels 5-12 (0-3, 3-6, 2-3)
UHC Weißenfels vs. TV Schriesheim 17-3 (4-2, 7-0, 6-1)

Wie verliefen die Spiele?
Nach einer etwas stressigen Anreise am Freitagnachmittag brauchte der UHC in Hamburg einige Minuten bis er ins Spiel fand. So brauchte es auch ein Powerplay in der 14. Spielminute zur Führung durch Matthias Siede. Für eine beruhigende 3-0 Führung sorgte ein Doppelschlag in der 20. Minute. Anssi Soini und Luca Beyrich trafen. Die Hausherren kamen aber besser aus der Kabine. In Überzahl spielend verkürzten sie zunächst und stellten schließlich durch einen erfolgreichen Penalty des ehemaligen Weißenfelsers Martin Gladigau den Anschluss her (26. Minute). Weißenfels reagierte aber nicht wirklich geschockt und erzielten zwischen der 31. und 40. Minute gleich sechs Treffer. Hamburg ließ nie nach, Weißenfels spielte aber einfach effektiver. Am Ende gewannen die Saalestädter mit 12-5.

Am Sonntag stand schon das nächste Heimspiel gegen den TV Schriesheim an. Die Gäste waren zwar zahlenmäßig etwas dezimiert, aber sehr motiviert und taktisch gut eingestellt. Damit machten sie dem UHC das Leben zunächst nicht leicht. Wie schon in Hamburg begann das Toreschießen spät, dann aber intensiv. Zunächst legten Axel Kuch und Anssi Soini zum 2-0 vor. Doch Schriesheim brauchte keine zwei Minuten zum Ausgleich. Da Soini aber schwer zu stoppen ist, reichte es dennoch zu einer Pausenführung. Im letzten Einsatz traf der Finne doppelt zum 4-2. Ab dem zweiten Drittel wurde das Spiel des UHC aber besser. Sie hatten sich jetzt auf Schriesheims Spielweise eigestellt und durch drei Reihen sicher auch einen konditionellen Vorteil. Die ersten drei Treffer erzielte Kuch, dann wurde auch die Scorerwertung bunter. Matthias Siede machte das achte Weißenfelser Tor – Martin Brückner das neunte. Außerdem trafen Jonas Henschler und Sascha Herlt. Im Schlussdrittel wurde das Ergebnis schließlich auf 17-3 hochgeschraubt.

Insgesamt sind am vorletzten Bundesliga-Spieltag einige Entscheidungen gefallen. Lilienthal ist als Zweiter durch und geht direkt in das Halbfinale. Im Viertelfinale stehen Wenigerode, Leipzig, Hamburg und Kaufering. Die Bayern haben in einem Schicksalsspiel Berlin 7-6 besiegt und sind damit nicht mehr einholbar. Lediglich an den Positionen kann sich noch etwas verschieben.

Was sagt Jan Berbig zu den Spielen?

Es war denke für uns alle ungewohnt mit einem Freitagabend Spiel um 20:00 Uhr in Hamburg in dieses Wochenende zu starten. Jedoch war es für uns kein Problem in das Spiel zu finden. Hamburg hat ein sehr gutes Spiel gemacht, aber sie haben zu viele Strafen bekommen und somit kam es zu einem Endstand von 12:5. Am Sonntag standen wir jedoch wieder auf dem Feld. Diesmal waren es die Jungs aus Schriesheim. Ich habe zwar erst im letzten Drittel gespielt jedoch war es im ersten Drittel von außen sehr spannend da die Schriesheimer nichts zu verlieren hatten und uns teilweise sehr unter Druck setzten. Aber diesen Druck konnten sie nicht lange durchhalten und somit kam es zu einem doch sehr deutlichen Endergebnis von 17:3.

Wie geht es weiter?
Am kommenden Wochenende steht das Final4 an. Im Halbfinale trifft der UHC am Samstag, 20 Uhr auf den TV Lilienthal. Das andere Halbfinale bestreiten Wernigerode und Berlin. Das Finale steigt am Sonntag, 13 Uhr – hoffentlich mit Weißenfelser Beteiligung!

Wer hat getroffen?

ETV Hamburg vs. UHC Weißenfels

 

Name Tore Vorlagen Gesamt Strafminuten
Matthias Siede 3 1 4  
Anssi Soini 1 3 4 2
Axel Kuch 1 2 3  
Jonas Hoffmann 1 2 3  
Sascha Herlt 2 0 2  
Harri Naumanen 1 0 1  
Phillip Weigelt 1 0 1  
Luca-Leon Beyrich 1 0 1  
Thomas Händler 1 0 1  
Martin Brückner 0 1 1  
Jussi Asunta 0 1 1  

UHC Weißenfels vs. TV Schriesheim

Name Tore Vorlagen Gesamt Strafminuten
Anssi Soini 4 4 8  
Axel Kuch 4 1 5  
Tim Böttcher 1 2 3 2
Matthias Siede 1 2 3  
Sascha Herlt 2 0 2  
Martin Brückner 1 1 2  
Jonas Henschler 1 1 2  
Jonas Hoffmann 1 1 2  
Phillip Weigelt 0 2 2  
Christopher Gruhne 1 0 1  
Johannes Tauchlitz  1 0 1  
Thomas Händler 0 1 1  
Jussi Asunta 0 1 1  
Harri Naumanen 0 1 1