U15 wird Deutscher Meister auf dem Kleinfeld

19 07 03 U15Am vergangenen Wochenende reiste die U15 zur Deutschen Meisterschaft auf dem Kleinfeld nach Amendingen. Zuvor gewann das Team die Mitteldeutsche Meisterschaft und das DM Quali-Spiel in Berlin. 

In der Vorrunde wartete zunächst der Gastgeber des SV Amendingen. Der UHC benötigte einige Minuten um den gewohnten Spielfluss zu etablieren, gewann aber mit jedem Treffer mehr Sicherheit. In der sechsten Minute erzielte Heinrich Gladigau das erste Weißenfelser Tor. Bereits in der neunten Minute konnte Max Gäbler auf 3-0 erhöhen und zur Halbzeit stand ein beruhigendes 8-0 auf der Anzeigetafel. Auch in der zweiten Halbzeit bekam Weißenfels keine Probleme mehr – auch dank einer guten Leistung von Goalie Jonas Heinrich – und gewann schließlich 14-1. Gegner in Spiel zwei waren die Frankfurt Falcons. Die Hessen schlugen in ihrem ersten Spiel Sedelsberg klar mit 14-3. Ein dementsprechend spannendes Spiel wurde erwartet. Zunächst traf das auch zu. Der UHC ging zwar durch Max Gäbler und Niklas Blanke früh in Führung, kassierte aber in der siebenten Minute den Ausgleich. Nach einem Doppelschlag verkürzten die Falcons noch einmal auf 4-3, doch dann konnte sich Weißenfels absetzen und die Führung bis zur Halbzeit auf 9-3 ausbauen. In der zweiten Halbzeit ließ man sich von dieser Linie nicht mehr abbringen und gewann schließlich 16-4. Vor dem letzten Gruppenspiel war damit Platz eins kaum noch zu nehmen. Gegen die Sedelsberg Hawks folgte ein ungefährdeter 11-3 Sieg und damit der Gruppensieg. 

Sonntag ging es bereits 9 Uhr mit dem Halbfinale gegen den SC DHfK Leipzig weiter. Trotz der kurzen Pause und der frühen Spielzeit wirkte der UHC hochkonzentriert und ließ vor allem in der Defensive kaum etwas zu. Heinrich Gladigau, Laurenz Kahlmann und Joost Hosemann (2) sorgten zudem für eine beruhigende Führung nach zehn Minuten. Leipzig verkürzte auf 4-1 doch noch vor dem Seitenwechsel erhöhten Marian Thomas und erneut Gladigau. Wie schon in den Gruppenspielen ließen die Saalestädter auch in Durchgang zwei nicht locker und gewannen schließlich 11-2. 

Im Finale wartete Stern München. Die Bayern landeten verdient in der letzten Runde, hatten aber insbesondere im Halbfinale mit Frankfurt (8-7 n.V.) Probleme. Beiden Teams war die Nervosität und das Bestreben, Fehler zu vermeiden, anzumerken. Der UHC hatte sich über das Turnier eine äußerst disziplinierte Defensive angeeignet und profitierte davon nun enorm. Die jungen UHC-Talente ließen wenig zu und hatten einen starken Theo Engelke im Tor hinter sich. Jeder eigene Treffer brachte die Weißenfelser damit einen großen Schritt in Richtung Titel. In der zweiten Minuten gelang ein solcher Schritt Niklas Blanke. Dann passierte lange nichts, ehe Laurenz Kahlmann per Doppelschlag auf 3-0 erhöhte und dem Team die letzte Nervosität nahm. Auch in der zweiten Halbzeit passierte zunächst einige Minuten nicht viel. Dann nutzte Daniel Peterson aber eine Konterchance und wenig später traf erneut Kahlmann. Der UHC war nun auf der Siegerstraße und erhielt zudem eine Überzahl zugesprochen. Heinrich Gladigau machte darin das 6-0. In der 35. Minute verwandelte Joost Hosemann auch noch einen Direktschuss, womit das Spiel endgültig entschieden war. München verkürzte in Überzahl noch auf 7-1, anschließend spielten die Saalestädter aber clever mit viel Ballbesitz und gewannen schließlich verdient die Deutsche Meisterschaft.

Bedanken möchten wir uns bei dem Ausrichter, der das Turnier mit viel Liebe zum Detail organisierte und für einen reibungslosen Ablauf sorgte. 

Für den UHC spielten: Theo Engelke und Jonas Heinrich im Tor, Heinrich Gladigau, Max Gäbler, Joost Hosemann, Niklas Blanke, Daniel Peterson, Marian Thomas, Laurenz Kahlmann, Hans Klaaßen, Nino Faust, Paul Engelke und Till Lau. 

Außerdem wurden in dieser Saison eingesetzt: Tami Bergmann, Dennis Lieder, Sarah Kleinschmidt, Niklas Kolditz, Lukas Kalb und Henriette Moser. 

Foto: SV Amendingen