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Ein bisschen wie David gegen Goliath- der harte Kampf der U13 in Dessau

Am Samstag musste die U13 des UHC zum 3. Spieltag der Junioren in der Meisterrunde im Dessau antreten.
Schon um neun war Anpfiff gegen die Gastgeber PSV Black Wolves Dessau. Die Zuschauer konnten schnell die physischen Unterschiede zwischen den Mannschaften feststellen. Der UHC lief mit Jungs zwischen 9 und 11 Jahren auf während die Dessauer schon sehr jugendlich wirkten und entsprechend körperlich überlegen waren. So gingen die Gegner ab der 4. Minute in Führung und bauten diese bis zur 6. Minute zu drei Zählern aus. In der darauf folgenden Minute zeigte Levi sehr starke Paraden, konnte aber schließlich das 0:4 aus Sicht des UHC nicht verhindern. Ab der 9. Minute musste sich Luca beweisen. Die Gastgeber beschossen ihn unentwegt, aber er zeigte sich aufmerksam, wendig und schnell und trotzte diesem zunächst. Leider ist das Glück an diesem Tag dem UHC nicht hold und so scheitern einige gute Versuche der Weißenfelser Kids entweder am Goalie, Latte, Pfosten oder zu vielen gegnerischen Beinen und Schlägern……Dennoch zeigten sie tolle Spielzüge etwa zwischen Klemens, Ole und Henry. In der 14. Minute startete Chris eine starke Einzelaktion über das ganze Feld, jedoch war auch diese nicht mit dem nötigen Trefferglück versehen. Die Wölfe dagegen haben bis dahin bereits bis zum 0:8 erhöht. Dann konnte Chris endlich den ersehnten ersten Treffer für sein junges Team holen. Die Freude währt allerdings nur kurz, denn gleich nach dem Bully waren die Black Wolves erneut treffsicher. Kurze Zeit später noch ein sicherer Distanzschuss und schon war der Spielstand bereits bei 1:10 angekommen, ehe Chris nochmal in einem wunderbaren Zusammenspiel mit Gregor und Jannik punkten konnte. Luca gibt alles und hechtete sich nach dem Ball, konnte aber den erfolgreichen Nachschuss der Gastgeber zum 2:11 nicht mehr verhindern. Auch die Feldspieler blockten einige gute Versuche der Dessauer gekonnt, das 2:12 lässt sich aber bei dem massiven Beschuss durch diese nicht verhindern. Mit glatten 10 Toren Unterschied ging’s zum Kraft tanken und motivieren in die Kabine, ehe die zweite Halbzeit startete. Nur Sekunden nach Anpfiff traf der Gegner gleich zum 13:2, dann aber zeigten unsere Jungs, was in ihnen steckte. Gregor traf nach einem herrlichen Zuspiel mit Jannik zum 3:13. Das war ein Augenschmaus für die mitgereisten UHC- Anhänger. Nur eine Minute später tut es ihm Ole gleich und erhöht für den UHC. Noch in der selben Minute setzte sich Chris zum 5:13 durch. Hoffnung keimte auf. Doch die schwarzen Wölfe lassen kaum Zeit zum Luft holen und zogen sofort nach. In nur zwei Minuten wurde der Spielstand durch diese zum 5:16 wieder erhöht. Chris nutzte in der 6. Minute eine Lücke im Spielaufbau der Gastgeber und marschierte alleine zum 6. Tor für die Rot-weißen durch. Die Unparteiischen ahndeten nun nach zahlreichen Verwarnungen das sehr unwirsche Spiel der deutlich größeren Dessauer und erteilten eine 2-Minuten-Strafe. Unbeirrt baute der PSV in dem nächsten 5 Minuten zum 6:21 weiter aus, ehe die Wölfe erneut eine 2-Minuten-Strafe erhielten. Kurz darauf erhielt der UHC einen Penalty zugesprochen, den Jannik sicher nutzen konnte und ein Zähler für seine Mannschaft sicherte. Die Jungs um Kapitän Karl geben in Überzahl alles, kommen aber nicht durch die überlegene Abwehr der Bauhausstädter. Trotz weiterer zahlreicher Verwarnungen des unsauberen Spielverhaltens schafften die Gastgeber ihren Spielstand auf 7:24 zu erhöhen. Jannik zeigte mit Chris sehenswerte Spielzüge und schaffte es nach mehren Versuchen noch ein letztes Tor für den UHC zu schießen. In der letzten Spielminute konnte der PSV den Endstand von 8:25 erreichen.
Trotz zahlreicher Tore und schöner Spielzügen hatte unsere junges Team kaum eine reale Chance das Spiel zu bestimmen.


Nach nur knapper Pause um etwas Energie für die nächste Partie aufzunehmen, stand mit dem MFBC Leipzig rot gleich der Tabellenführer auf der gegnerischen Hälfte. Hier zeigte sich ein ähnliches Bild, wenn man die körperliche Beschaffenheit der Spieler beider Mannschaften verglich.
Schon in der ersten zwei Minuten stand es 0:2 für die Sachsen. Ole zeigte einen schönen Versuch, scheiterte jedoch am Goalie. Schließlich konnte Jannik in der 2. Minute ein Achtungszeichen um 1:2 setzen. In der 4. Minute überrannt der MFBC uns förmlich und erhöhte unglaublicherweise bis auf 1:7. Dann konnte sich Gregor mit Jannik zum 2:7 durchsetzen. Das Spielgeschehen fand leider ausschließlich vor dem Tor der Weißenfelser statt. So wurde mit und ohne Bauerntrick bis zum 2:9 erhöht, ehe Jannik eine Top- Abschussposition vor dem Tor der Gegner ausspielen kann und diese Chance direkt mit einem straffen Schuss nutzen konnte. Dann zeigte sich dieser Top-Torschütze zusammen mit Chris in einer herrlichen Kombination und netzte zum 9:4 ein. Dann schaltete sich der Gegner wieder mit einem Torhagel ein. Somit stand bis zur 14. Minute eben jener Spielstand mit 4:14 zu Buche. In der 16. und 17. Minute schafften es Jannik und Chris sich zu behaupten und das Verhältnis auf 6:14 zu verkürzen. Jedoch stellten die Sachsen die vorherige Differenz von 10 Toren bis zu Halbzeitpause leider wieder her.Nach der Halbzeitpause ging der Beschuss durch den MFBC minütlich weiter bis in der 11. Minute der zweiten Halbzeit eine Tordifferenz von 20 erreicht war und fortan sich die Anzeigetafel nichts mehr änderte. Weiter gezählt hatte Leipzig noch eins drauf gelegt ehe auch Gregor ein letztes Mal für den UHC in der 16. Minute einnetzen konnte. Bis zum Schlusspfiff schossen die Tabellenführer noch zwei weitere nicht gezählte Tore (7:29). Somit stand am Ende ein 6:26 aus Sicht des UHC fest.
Es war ein harter Kampf in dem sie sich gut geschlagen haben, sehenswerte Spielzüge zeigten und es schafften schließlich 14 Tore an diesem Spieltag zu schießen. Ein klasse Leistung auch wenn das Ergebnis letztlich anderes vermuten ließ, was sicher auch der körperlichen Überlegenheit der Gegner geschuldet war. Verbunden mit dem fehlenden Quäntchen Glück, wenn das Runde einfach nicht ins Eckige wollte und stattdessen eher an irgendeinem Bein, Pfosten, Goalie oder einer Kelle abprallte.
Kopf hoch Jungs, ihr seid die sechstbeste U13- Mannschaft Mitteldeutschlands, und das in eurer ersten Saison in dieser Liga, wobei über die Hälfte der Spieler noch U11 ist.

Für den UHC alles gegeben haben: Levi Kabisch (Tor), Henry Keikott, Gregor Hüttig, Klemens Roye, Ole Agsten, Paul Haage, Karl Schilling (Kapitän), Jannik Finn Blanke, Chris Fritsch, Luca Bierau (Tor)

Die Liga könnt ihr hier verfolgen.

Text: Marie-Christin Roye

Bilder: Nadine Fritsch und David Keikott

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