UHC Sparkasse Weißenfels e.V.

Saisonrückblick 19/20 – Herren

48819495312 5844bf1551 hIm letzten Artikel unseres Saisonrückblicks wollen wir nun noch auf den Saisonverlauf in der Bundesliga zurückblicken. Wie auch schon bei den Frauen haben wir dabei ein lachendes und ein weinendes Auge.

Positiv hervorzuheben ist zuerst einmal der Saisonverlauf in der Bundesliga. Mit 15 Siegen hatte das Männerteam klaren Kurs auf die Play-Offs genommen. Trotz kurzfristigen Ausfalls des letzten Saisonspiels in Chemnitz stand das Team bereits als Teilnehmer für das Halbfinale fest. Zwar gewann man in der zurückliegenden Spielzeit nicht so spektakulär, doch merkte man klar, dass mit dem Wechsel auf dem Trainerposten auch eine neue Spielphilosophie sukzessive in der Stadthalle einkehrte.

Auch die Finnen um Henry Backman, Niklas Laurila und Valtteri Pajunen fügten sich perfekt in das Team ein. Während sich Henry speziell im Abschluss deutlich kaltschneutziger zeigte und 25 Tore bejubelte, war Niklas mit einer ausgeglichenen Bilanz von 17 Toren und Vorlagen ebenso oft am Torerfolg beteiligt. Valtteri hingegen stärkte die Defensive und legte als Stratege im  Spielaufbau die Basis für die Torerfolge seiner Landsmänner.

Weiter hervorzuheben ist auch die gute Entwicklung der Nachwuchsspieler. Diese erhielten des Öfteren die Chance neben der bereits regelmäßigen Trainingsteilnahme auch im Wettkampfbetrieb der Männer hinein zu schnuppern. Dabei gelang dem ein oder anderen bereits auch der erste Scorerpunkt.

Doch auch die langjährigen Leistungsträger konnten in der abgelaufenen Saison in dieser Kategorie neue Erfolge sammeln. Zwar stand verglichen mit Anssi Soinis Abo auf die Scorerkrone kein UHC Spieler an der Spitze der Liste, doch gelang es Matthias Siede mit bis dato starken Leistungen sich an die Spitze der ewigen Scorerliste zu setzen. Bei den Torschützen hat diesen Platz nun Thomas Händler eingenommen. (vgl. Floorballmag)

Im Pokalwettbewerb schied das Team leider schon zeitig aus. Mit einer knappen Niederlage in der Verlängerung zog man kurz vor Weihnachten gegen den Dauerrivalen vom MFBC Leipzig den Kürzeren.

Wie blickt Ilkka Kittilä auf die vergangene Saison zurück?

2019-20 war der Start eines neuen Prozesses wie wir an Floorball herangehen, wie wir trainieren und wie wir spielen. Die Ziele, welche wir uns dabei als Team gesetzt haben, waren, neben der persönlichen Weiterentwicklung und unserer Spielweise, dass wir natürlich auch gewinnen wollten.

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Nachdem Corona die Saison beendet hat, hatte ich die Zeit zur Analyse des Erreichten. Über viele Dinge sollten wir glücklich sein. Wir haben große Schritte in unserem Spiel gemacht, was für mich das klare Indiz ist, dass das Team schnell lernt. Auf der anderen Seite ist mir jedoch auch bewusst geworden, was unsere nächsten Schritte sind. Es ist noch viel zu tun.

Betrachte ich nur die Ergebnisse, dann ist klar, dass wir im Pokal scheiterten. Dies und der Fakt, dass es eine Saison mit ungekröntem Meister war, wird uns kommende Saison noch hungriger machen.

2019-20 was a start of a new process on how we approach floorball, how we practise and how we play. The goals were set together as a team: besides developing ourselves and the the way we play, we wanted to win as well.  

After corona stopped the season I had time to analyze what we had achieved. About many things we should be happy. We took big steps in our game which was an indication that the team is fast in learning new. On the other hand, it became clear what our next steps are, and there is still much to do.

Looking at results, it is clear that we failed in the cup. This and the fact that the champion wasn’t crowned this season, gives us again more hunger for next season. 

Saisoninfo: Nach 17 von 18 Spielen der regulären Saison stand der UHC Weißenfels an der Spitze der ersten Bundesliga. Aufgrund des Vorsprungs auf die Verfolger war das Team bereits für das Halbfinale der Play-Offs qualifiziert (Saisonmanager Floorball Deutschland). Im Pokalwettbewerb endete die Spielzeit bereits im Achtelfinale gegen den MFBC Leipzig in Verlängerung.

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