
Nach dem erfolgreichen Kleinfeld-Spieltag am Vortag trat der UHC mit Bella und den „schnellen Jungs“ in Zwickau auf dem Großfeld an – und war trotz einer Stunde weniger Schlaf hellwach. Gegen die Schakale aus Schkeuditz startete das Team stark: Bereits nach 30 Sekunden hatte Luis Finn nach Vorlage von Gregor die erste Großchance. Der UHC erspielte sich zahlreiche Möglichkeiten, doch zunächst fehlte die Belohnung. Stattdessen ging Schkeuditz nach einem Abwehrfehler mit 1:0 in Führung. Nach insgesamt 17 Torschüssen erlöste Jannik das Team in der 8. Minute mit dem 1:1. Danach lief es: Leonard traf von der Mittellinie zum 1:2, Gregor erhöhte auf 1:3 und Ole stellte mit einem cleveren Bauerntrick auf 1:4. Weitere gute Aktionen – unter anderem ein starkes Zuspiel auf Conrad – blieben bis zur Pause ohne Tor. Im zweiten Abschnitt baute der UHC die Führung konsequent aus: Luis (Vorlage Gregor) traf zum 1:5, Henry Keikott erhöhte auf 1:6 und Fritz versenkte den Ball sehenswert zum 1:7 im oberen Eck.

Trotz vieler weiterer Chancen verhinderte der starke Torhüter der Schakale weitere Treffer, während Gregor mehrfach am Pfosten scheiterte. Nach einer Zeitstrafe gegen Odin kam Schkeuditz zum 2:7, doch Jannik (2:8, 2:9) und Gregor (2:10) stellten schnell die klare Führung wieder her.
Im Schlussabschnitt blieb der UHC dominant. Ein Penalty wurde zunächst gehalten, doch Henry Keikott traf zum 2:11. Jannik erhöhte später auf 2:12, ehe Luis-Finn eine Überzahl zum 2:13 nutzte. Rojus zeigte zudem eine starke Parade bei einer Großchance der Schakale. Einige fragwürdige Strafen sorgten zwar für Diskussionen, änderten aber nichts am Spielverlauf. Am Ende stand ein verdienter 13:2-Erfolg, der trotz klarer Führung zeigte, dass viele schön herausgespielte Chancen ungenutzt blieben.

Im zweiten Spiel des Tages traf der UHC auf die 07 Zwigge Zwerge – und erwischte erneut einen Fehlstart. Nach einem unglücklichen Moment rutschte Bella der Ball durch die Beine, und Zwickau ging früh mit 0:1 in Führung. Die Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Emil glich stark zum 1:1 aus, ehe Jannik mit einem straffen Schuss (2:1) und im Nachschuss (3:1) direkt nachlegte. Ole erhöhte nach gewonnenem Bully auf 4:1, Luis-Finn traf nach Vorlage von Gregor zum 5:1. Nach einer Unachtsamkeit in der Abwehr kam Zwickau noch einmal auf 5:2 heran, doch Ole (6:2) und Jannik (7:2) stellten die Weichen klar auf Sieg. Trotz weiterer Chancen – unter anderem nach starkem Save und schnellem Umschalten von Bella – sowie einer Überzahlsituation blieb es zur Pause nach einem weiteren Gegentor beim 7:3.In der zweiten Halbzeit übernahm Rojus das Tor, und der UHC spielte sich in einen echten Lauf: Zweimal das gleiche Zusammenspiel zwischen Jannik und Gregor führte zum 8:3 und 9:3. Conrad (10:3) und Anton (11:4) trafen ebenfalls, bevor Ole per Penalty auf 12:4 erhöhte. Auch in Unter- und Überzahl blieb der UHC dominant – Tore von Ole (13:4), Jannik (14:4, 15:4) und weitere gute Aktionen unterstrichen die Überlegenheit. Im dritten Abschnitt stand wieder Bella im Tor und der UHC machte dort weiter, wo er aufgehört hatte: Jannik traf bereits nach 14 Sekunden zum 16:4. Bella zeigte mehrere starke Paraden, während Leonard (17:4), Fritz (18:4) und Gregor (19:4) weiter erhöhten. Aufgrund der 15-Tore-Differenz wurde das Ergebnis offiziell eingefroren, doch der UHC spielte weiter nach vorne: Luis-Finn, Ole, Gregor (nach Vorlage Jannik) und Emil schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Den Schlusspunkt setzte Emil mit einem sehenswerten Treffer von rechts außen ins lange obere Eck zum 24:5.

Trotz des deutlichen Erfolgs zeigte sich, dass die Chancenverwertung noch Luft nach oben hat – spielerisch jedoch überzeugte der UHC auf ganzer Linie und ließ den Gegner phasenweise kaum zur Ruhe kommen. In der Tabelle steht der UHC vor den Playoffs auf einem starken 2. Platz – punktgleich mit den Floorfighters Chemnitz und den Red Devils Wernigerode. Die Playoffs am 25.04.2026 versprechen somit maximale Spannung: Alles ist noch möglich!
Torhüter: Bella Glas, Rojus Kostka
Spieler: Jannik Blanke, Ole Agsten, Gregor Hüttig, Emil Schulze, Leonard Meisezahl, Odin Hering, Luis-Finn Gräfe, Henry Keikott, Fritz Böhme, Henry Vangerow, Conrad Vangerow, Anton Loeper
Text: Nancy Agsten
Bilder: Christian Gräfe


