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Damen-Kleinfeld: Torrausch und Goldmedaillen

68 Tore in 4 Spielen sahen die Zuschauer am Sonntag in der Stadtfeldhalle Wernigerode, das ist ein Schnitt von 17 pro Spiel. Wenn man dann noch schaut, wie diese Tore auf die Teams verteilt waren, ahnt man, wie toll dieser Finalspieltag für Zuschauer und Spielerinnen gewesen ist: 14/16/19/19. Lediglich die Halbfinals wurde mit 2-Tore-Vorsprüngen gewonnen, die Finals gingen mit dem knappsten aller Ergebnisse aus.

Im ersten Halbfinale mussten sich die Gastgeberinnen aus dem Harz als Vorrunden-Erste etwas überraschend gegen die Vierten aus Chemnitz mit 8:10 geschlagen geben. Das Ziel DM-Qualifikation ging dann nur noch über einen Sieg der UHC-Cats gegen die SG Berlin und einen eigenen im Spiel um Platz 3. Die Katzen taten ihnen den Gefallen und gewannen ein extrem spannendes Match mit 9:7. Trotz mehrfachen Rückstandes kamen sie immer wieder zurück und setzten sich in Halbzeit zwei mit 3 Toren ab. Berlin kämpfte sich aber zurück und verkürzte 19 Sekunden vor Spielende auf 7:8, um dann 4 Sekunden vor dem Abpfiff den entscheidenden Treffer von Leonie Vogt ins leere Tor zu bekommen.
Im kleinen Finale wurde dann die Spannung noch ein wenig nach oben gedreht, beim Stand von 7:7 ging es in die Overtime und nur der Sieger sollte die DM-Quali geschafft haben. Und das waren -durch ein Tor von U19-Nationalspielerin Riana Mena-König- die Red Devils Wernigerode.
Überhaupt war das Playoff-Turnier ein „Jahrestreffen“ von B-Weltmeisterinnen. Neben Riana waren mit Joana Rietdorf bei Berlin, Hannah Götze, Tessa Böttger und Johanne Busse auch Sophie Kleinschmidt und Lena Vogt vom UHC dabei.

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Die beiden Letzteren zeigte wieder ihr außergewöhnliches Vermögen, den Gegner vor eine Wand zu stellen und alles zu Halten, was zu Halten war. Sowohl Sophie im Halbfinale als auch Lena im Finale waren starke Rückhalte. Im Endspiel hieß es dann der Power der Chemnitzer Weltmeisterinnen auf dem Feld wenigstens ein eigenes Tor mehr entgegenzusetzen. Und wie in eigentlich jedem Spiel des Tages ging es hin und her. Die Floorfighterinnen führten in Abschnitt 1 lange mit 2 Toren ehe die Cats kurz vor Ende zum ersten Mal in Führung gehen konnten. In der zweiten Hälfte erspielten sich die Katzen nach zwei Ausgleichstreffern erstmals einen 2-Tore-Vorsprung. Diesen holte Chemnitz wieder auf und (B-Weltmeister-Siegtorschützin) Hannah Götze stellte knapp 2 Minuten vor Ende auf 9:9. Doch ihr blieb heute nicht das Goldene Tor, denn das durfte Leonie Vogt 15 Sekunden vor Ende per Rückhand erzielen. Damit ging der Sieg an die Cats und die 9 angereisten Damen, wobei man ein riesiges Lob an die eigentlichen Nachwuchs-Spielerinnen Julia Bärthel, Janina Rumi, Celina Haferburg und Pauline Linßner aussprechen muss, die vor allem auch in der Abwehr einen super Job gemacht haben. Aber auch ein großes Dankeschön an die beiden Lauras, an Laura Hönicke … viel Erfolg beim Examen in der kommenden Woche!

Und am Ende wünschen wir den beiden DM-Teilnehmern aus Chemnitz und Wernigerode viel Spaß in Bielefeld und holt die runden, glänzenden Dinger in den Osten!

 

Mit dabei:
Lena Vogt und Sophie Kleinschmidt im Tor, Laura Hönicke (6 Tore/ 5 Vorlagen), Leonie Vogt (7/2), Laura Neumann (3/2), Julia Bärthel (1/2), Janina Rumi (1/1), Celina Haferburg (1/0), Pauline Linßner (0/1)

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