
Am Sonntag des vergangenen Wochenendes stieg der erste Spieltag der U13 Junioren Kleinfeld Meisterrunde Ost. Es war ein Heimspieltag in der Sporthalle der BBS.
Das erste Spiel des Tages war für den Gastgeber reserviert und musste gegen die Floor Fighters Chemnitz blau absolviert werden. Schon in den ersten Minuten zeigte sich, dass es eine schwierige Partie werden sollte. Piet zeigte guten Einsatz und schaffte es die ersten Minuten den Kasten sauber zu halten, obwohl das Spiel fast ausschließlich vor seinem Tor stattfand. Schließlich musste er sich in der sechsten Minute einem Bauerntrick der Sachsen geschlagen geben. Jannik und Chris, aber auch Klemens, versuchten nach vorn zu spielen und zu punkten. Es blieb jedoch bei erfolglosen Versuchen. Insgesamt fiel auf, dass die Jungs recht oft die Bälle direkt an der Kelle verloren und die Genauigkeit der Pässe zu wünschen übrig ließ. Dies alles zusammen mit dem aufmerksamen Goalie der Floor Fighters machte es somit fast unmöglich für den UHC zu punkten. Währenddessen punktete Chemnitz bis zum 0:3 weiter. Schließlich musste Levi noch sein bestes versuchen und durfte ab der 15. Minute das Tor des UHC hüten. Machte dies zunächst auch mit Bravour und glänzte im Tumult vor dem eigenen Tor. Mittlerweile war das Spiel von unserer Seite her etwas schneller und es gab einige Trefferversuche. Das Glück war den Gastgebern jedoch nicht hold, als in der 19. Minute Levi den Ball aus der Hand verlor und dieser leider auch noch ins Tor kullerte. Das führte zum Halbzeitstand von 0:4.
Die zweite Halbzeit schien wesentlich energischer zu beginnen. Chris schaffte endlich den ersten Treffer für den UHC in Minute 1:58. Noch einige weitere Versuche von Chris hält der Goalie der Floor Fighters alle samt. Auch Gregor’s straffen Schuss hielt der gegnerische Torhüter prompt. Es war schon fast absehbar, dass die Trefferbilanz der Sachsen noch erhöht werden würde. Nach dem 1:6 kann nun der dritte Goalie aus dem UHC-Kader sein Können zeigen. Luca gibt alles muss jedoch zeitnah schon hinter sich greifen. Mal schläft die Abwehr und mal suchen alle um sich den Ball, während dieser unterdessen ins Tor rollte.

Und so steigt der Zwischenstand auf 1:9. Gregor kann in der 15. Minute der zweiten Hälfte das Ergebnis etwas schönen und trifft zum 2:9. Die Freude währt nur kurz, denn die Chemnitzer bauen sofort bis zum 2:11 weiter aus. Jannik und wiederum Gregor schaffen noch zwei weitere Zähler in der 17. und 19. Minute. Diese fallen jedoch kaum ins Gewicht, da die Floor Fighters unermüdlich weiter erhöhen, schließlich bis zum 4:13 Endstand des kräfteraubenden Spiels. Unsere Top- Torschützen versuchten bis zum Schlusspfiff alles um zu punkten, scheiterten jedoch zumeist am Torhüter der Chemnitzer.
Nun hieß es für das Trainergespann Martin Blanke und Max Gäbler: motivieren, motivieren, motivieren. Die Pause bis zum nächsten Tagesspiel für die Saalestädter wurde zum Auftanken genutzt um dann das letzte Spiel in heimischen Hallen für diesen Tag zu absolvieren. Auch in diesem musste der UHC sich gegen die Floor Fighters Chemnitz aber nun die weiße Variante behaupten. Hier ging es gleich zügig zur Sache. Schon nach einer halben Minute traf Chemnitz, aber Ole glich sofort aus. Dann konnten die Sachsen die Führung zurück erobern und bis zur 3. Minute bis zum 1:4 aus Sicht des UHC ausbauen. Wachgerüttelt holt Ole alles raus und schaffte mit drei Toren bis zur 9. Minute den Rückstand aufzuholen bis zum 4:5. Leider währte die Freude nur kurz, denn die Floor Fighters bauten erneut die Führung aus. Dann folgte ein hin und her. Karl konnte erneut verkürzen von 5:6 in der 14. Minute, ehe Chemnitz nur eine Minute später zum 5:7 ausholte. Das Spiel sah man sich gern an: schnell, klare Spielzüge und spannend. Gregor holte in der 16. Minute wieder auf, in der 19. Minute schaffte Chris nach Piets Vorlage den Ausgleich und direkt nach dem Bully überlistete Jannik die Sachsen zur Führung von 8:7. Kurz vor den Halbzeitpfiff schaffte Chemnitz leider im Gewusel vor unserem Tor wieder den Ausgleich. Alles schien nach dieser ersten Hälfte möglich. Bis dato war eine deutliche Steigerung der Spielqualität im Vergleich zum ersten Spiel des Tages zu verzeichnen.

In der zweiten Hälfte waren wohl die Kraft und Konzentration aber auch das Glück verbraucht. Die Floor Fighters führten nach knapp sechs Minuten mit vier Zählern. Levi wurde nun von Piet abgelöst. Erst dann konnte Jannik mit Karls Vorlage den gegnerischen Goalie ausspielen. Chris und Paul zeigten super Spielzüge, konnten aber auch in den Nachschüssen nicht punkten, wohingegen Chemnitz sich den Ball schnappte und prompt versenkte. Wenig später das gleiche Spiel mit Jannik- unzählige Schüsse aufs Tor blieben erfolglos, da der Torhüter allgegenwärtig schien, nur umgekehrt klappte es in Handumdrehen. Auch Felix versuchte sich, ebenfalls ohne Glück. Erst in der 13. Minute konnte Jannik mit Klemens endlich den Rückstand aus einiger Entfernung zum Tor verkürzen. Manchmal dachte man soviel Pech kann man doch nicht haben- Chris traf statt das Tor lieber die viel kleinere Öffnung des Hosenbeins vom Goalie. Unglücklicher ging es kaum. Chemnitz hingegen traf zum 10:15. Auch Klemens durfte sich in die Liste der gescheiterten Torschützen einreihen, denn auch sein Angriff verlief im Sande bzw. am Torhüter. Knapp zwei Minuten vor Schlusspfiff nahm das Trainerteam des UHC eine Auszeit. Nochmal neu motiviert war Chris nach Oles Vorlage ein letztes Mal für die Gastgeber erfolgreich. Die Jungs versuchten alles, aber es hat nicht sollen sein. Die Sachsen füllen den Endstand in der letzten Minute bis zum 11:17 auf.
Die junge Mannschaft hat gekämpft. Fast die Hälfte kommt noch aus der U11 und drei der sehr jungen U13 Mannschaft spielen ihre allererste Saison Floorball. Ihr habt noch sooooo viel Zeit in dieser Liga zu spielen und ich bin mir sicher, ihr werdet weiter hineinwachsen und natürlich dann auch punkten. Die Meisterrunde ist eben eine andere Klasse und für uns im Moment sehr herausfordernd.
Alles gegeben für den UHC haben: Levi Kabisch (Tor), Henry Keikott, Gregor Hüttig, Klemens Roye, Felix Gerstel, Ole Agsten, Paul Haage, Karl Schilling (Kapitän), Jannik Finn Blanke, Chris Fritsch, Kornej Woroschnin, Luca Bierau (Tor), Piet Waldenburger (Tor)
Text: Marie-Christin Roye



