
Am 22.03.2026 wurde der 5. Spieltag im Großfeld nachgeholt. Dieser musste auf Grund des starken Schneefalles im Januar verschoben werden.
Im ersten Spiel unserer U11 ging es gegen die Gastgeber Wernigerode. Das Spiel begann mit sehr schnellen Spielzügen und Druck von beiden Mannschaften. Alle Kinder waren wach und bereit ihr bestes zu geben. Hier hieß es Platz 3 gegen Platz 2, der UHC kam mit 2 Punkten Vorsprung nach Wernigerode.
Durch die offensive Spielweise gab es schöne Szenen und Chancen auf beiden Seiten zu sehen. Nach 7:03 Minuten gab es das erste Tor des Tages. Dieses erzielte Anton nach einem schönen Zuspiel von Gregor, ins kurze Eck, am Fuß der doch großen Torhüterin der Wernigeröder vorbei. Im Anschluss gab es gleich eine Großchance für Henry Keikott, der den Ball knapp übers obere Eck schoss. In der 14. Minute hatte auch Gregor eine sehr gute Chance, die leider am Pfosten scheiterte.
Das 2. Drittel begann mit viel Druck seitens Wernigerode. Auch der UHC machte Druck und schoss immer wieder auf das Tor, welches jedoch ständig von mindestens 2 bis 3 Gegnern gut verteidigt wurde. Nach 5:30 Minuten hatte Jannik eine gute Chance, in dem er bei einem „völlig überfüllten Torraum“ einfach drauf hielt, jedoch ging der Schuss knapp übers Tor. Auch gab es gute Spielzüge miteinander zu sehen, so zum Beispiel von Ole auf Emil Koch, welcher jedoch nicht in einen Torschuss umgesetzt werden konnte. Zum Ende des 2. Drittels wurde die Abwehr teilweise etwas unvorsichtig, zum Glück blieb dies jedoch ohne Folgen. Unser Sturm erhöhte den Druck, leider blieb auch dies ohne Erfolg. Viele Chancen endeten leider bereits vor dem generischen Strafraum. Es stand weiterhin 1:0 aus Sicht unserer Weißenfelser.
Auch zu Beginn des 3. Drittels steht Wernigerode fest vorm eigenen Torraum. Das Druchkommen fällt weiterhin schwer. Der UHC hat immer wieder gute Chancen, leider ohne Erfolg. Nach 4:39 Minuten erzielt Wernigerode das 1:1 mit einem Nachschuss. Nach 5:25 Minuten hat Emil Schulze die Chance frei aufs Tor zu schießen, aber der Ball geht drüber hinweg. Nach 6:33 Minuten erhöht Wernigerode auf 2:1. Nach 8:06 Minuten kann Jannik ausgleichen und ein leichtes Aufatmen ist zu spüren. Leider hält dies nicht lang an, da Wernigerode nur 24 Sekunden später wieder in Führung geht. Mit dem direkten Wiederanpfiff reagiert Jannik schnell und hat eine gute Chance, die abgefangen wird. Direkter Nachschuss von Henry Keikott und drin. Alles jubelt, aber der Schiedsrichter sieht es anders und gibt das erhoffte Tor nicht. Es herrscht weiterhin viel Druck von beiden Seiten, alle wollen einen Sieg für ihre Mannschaft erzielen. Wernigerode holt ihn sich, nach unendlich erscheinenden letzten Minuten.
Leider kein Sieg und viele niedergeschlagene Kinder, da die Schiedsrichterentscheidungen für sie nicht immer nachvollziehbar waren und ihr Gerechtigkeitsempfinden beeinträchtigt wurde.

Nun hieß es in der kurzen Pause, Aufbauarbeit, für die Trainer Martin Blanke und Max Gäbler, leisten, bis es gegen die Black Wolves Dessau ging. Kopf hoch, neu sortieren und weiter.
Das 2. Spiel begann völlig anders. Es gab ruhige Spielzüge und kein direktes Pressing. Leider half es unserer Mannschaft nicht unbedingt, so erzielte Dessau nach 4:48 Minuten das erste Tor. Es ging mit eher ruhigen Spielzügen weiter, unser Team passte sich an und Emil Koch konnte nach 6:42 Minuten den Ausgleich erzielen. Nur 3 Sekunden später, mit Wiederanpfiff, ging Jannik auf das Tor der Black Wolves zu und versenkte den Ball direkt zur 2:1 Führung. Auch in der 10. Minute gab es eine weitere sehr schöne Chance, die Jannik auf Gregor auflegte, welcher den Ball leider nicht im Tor versenken konnte.
Auch das 2. Drittel brachte schöne Spielzüge und Chancen hervor. In der 4. Minute drehte sich Jannik fast vollständig um die eigene Achse und schoss aufs Tor, traf jedoch leider nur den Pfosten. Teilweise hatte man das Gefühl, dass unsere Mannschaft etwas verschlafen wirkte. Auch in der 9. Minute versuchte sich erneut Jannik mit einem schönen Distanzschuss, verfehlte jedoch das Tor. Weitere schöne Zusammenspiele waren zu sehen, so gab Jannik auf Gregor, welcher zu Luis-Finn in die Mitte passte. Leider brachte auch dieses nicht den erhofften Erfolg.Wenig später führte Luis-Finn einen Freistoß schnell auf Gregor aus, aber auch hier ging der Ball am Tor vorbei.
Das 3. Drittel brach an und Dessau schaffte es direkt mit einem Distanzschuss in der 4. Sekunde zum 2:2 Ausgleich. Nur eine Minute später brachte Emil Koch unsere Mannschaft wieder in Führung. Die Abwehr war zeitweise etwas ungeordnet, aber unsere Torhüter Bella und Rojus waren zur Stelle und verhinderten Schlimmeres. Weiter so. Leider konnte Dessau in der 13. Minute erneut ausgleichen. Nun hieß es wieder in den Angriff übergehen. Gregor schnappte sich den Ball aus einem Zuspiel der Dessauer und schoss aufs Tor, leider ohne den gewünschten Erfolg. Auch ein Zuspiel, dass er von Jannik erhielt, wollte einfach nicht seinen Weg ins gegnerische Tor finden und ging nur knapp übers Tor. 30 Sekunden vor Schluss beschloss das Trainerteam eine Auszeit zu nehmen. Die letzten Sekunden wurden mit viel Entschlossenheit gespielt, jedoch blieb es beim 3:3.
Es ging in die Overtime. Nach 17 Sekunden, endlich das erlösende Tor, nach einem Zuspiel von Henry Keikott auf Gregor.

Es konnten 2 Punkte aus Wernigerode nach Weißenfels geholt werden.
Alles in allem waren schöne Spielzüge und Chancen zu sehen, die leider nicht immer zum erhofften Erfolg führten. Der 2. Tabellenplatz wurde trotzdem verteidigt. Einige unserer Spieler hatten auch bereits vom Vortag 2 Spiele in den Knochen als sie die U13 in Dessau unterstützt haben.
Nächste Woche kommt noch ein hartes Wochenende auf unsere U11 zu. Samstag geht es in der Kleinfeldmeisterrunde nach Dresden und Sonntag geht es auf dem Großfeld in Zwickau weiter. Kraft schöpfen und weiter so.
Es spielten für den UHC Luis-Finn Gräfe, Henry Keikott, Leonard Meisezahl, Gregor Hüttig, Jannik Finn Blanke, Henry Vangerow, Conrad Vangerow, Emil Schulze, Fritz Böhme, Rojus Kostka, Bella Glas, Emil Koch, Anton Loeper, Ole Agsten und Klemens Roye
Text: Stefanie Böhme
Bilder: Christian Gräfe



