Was für ein Pokalfight! Der UHC Sparkasse Weißenfels 2 hat sich in der zweiten Runde des FD Pokals mit einem leidenschaftlichen 7:4-Erfolg gegen die Black Lions Landsberg durchgesetzt. Nach einer intensiven und umkämpften Partie belohnte sich das Team mit dem verdienten Einzug in die nächste Runde.

- Drittel – UHC startet furios
Von Beginn an war zu spüren, dass der UHC dieses Pokalspiel unbedingt gewinnen wollte. Mit viel Energie, Einsatz und Druck nach vorne setzte Weißenfels die ersten Akzente.
In der 14. Minute war es schließlich so weit: Mikko Vogt brachte den UHC mit 1:0 in Führung. Die Gastgeber blieben weiter am Drücker und legten nur zwei Minuten später nach. Aaron Riemer erhöhte in der 16. Minute auf 2:0.

- Drittel – Landsberg kämpft sich zurück
Landsberg kam entschlossen aus der Pause und machte deutlich, dass die Partie noch lange nicht entschieden war. In der 10. Minute gelang Tobias Klingner der Anschlusstreffer zum 2:1.
Der Gegentreffer war für den UHC besonders bitter. Ein unglückliches Missverständnis in der Verteidigung und ein Wechselfehler der Goalies führten zum Tor. Doch statt den Kopf hängen zu lassen, zeigte Weißenfels sofort die richtige Reaktion.
Nur eine Minute später stellte Mika Blanke den alten Abstand wieder her und erhöhte auf 3:1. Die Partie blieb jedoch hart umkämpft. Landsberg gab nicht auf und verkürzte in der 17. Minute durch Jannik Wolk erneut auf 3:2.

- Drittel – Weißenfels zeigt Nervenstärke
Der Start in den letzten Abschnitt hätte für den UHC kaum bitterer sein können. Bereits nach zwei Minuten erzielte Elias Beyer den 3:3-Ausgleich für Landsberg.
Doch genau in diesem Moment bewies Weißenfels Charakter. Die Mannschaft blieb ruhig, kämpfte um jeden Ball und erhöhte den Druck wieder spürbar. In der 8. Minute brachte Dustin Wandschneider den UHC mit seinem Treffer zum 4:3 erneut in Führung.
Nur drei Minuten später schlug Wandschneider wieder zu: Mit seinem zweiten Treffer des Tages erhöhte er auf 5:3. Der UHC war nun nicht mehr zu stoppen.
In der 12. Minute setzte Mikko Vogt mit seinem zweiten Tor ein weiteres Ausrufezeichen und stellte auf 6:3. Landsberg nahm daraufhin eine Auszeit, doch Weißenfels ließ sich den Sieg nicht mehr aus der Hand nehmen.
Zwei Minuten später machte David Thomas mit dem Treffer zum 7:3 endgültig klar, wer an diesem Tag als Sieger vom Feld gehen würde. Zwar konnte Timo Steiner in der 17. Minute noch einmal auf 7:4 verkürzen, doch der UHC verteidigte den Vorsprung mit großer Leidenschaft bis zur Schlusssirene.
Text: Marian Thomas
Bilder: Katrin Schilling


