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UHC geht in Leipzig in Führung

05 03 MFBC NBIn einer kampfbetonten Partie gewinnt der UHC mit 10-6 gegen Leipzig und startet ordentlich in die Play-offs. Ausschlaggebend war eine deutliche Leistungssteigerung im Schlussdrittel.

Wie ging das Spiel aus?
MFBC Leipzig vs. UHC Weißenfels 6-10 (2-3, 3-2, 1-5)

Wie verlief das Spiel?
Es begann nicht gut. Kurz vor Spielbeginn musste Sebastian Bernieck verletzt absagen. Es folgten erste Umstellungen in seiner Reihe. Spielerisch war dem UHC die längere Pause anzumerken. Der Ball lief nicht mit der gewohnten Sicherheit, dennoch gelang die frühe Führung. In der sechsten Minute bediente Jarmo Eskelinen im Slot Phillip Weigelt der rechts oben einnetzte. Zunächst drehte Leipzig aber das Spiel. Kanta kam zu frei zum Abschluss und glich aus, wenig später brachte Nowotny den MFBC via Powerplay in Führung. Doch der UHC antwortete. In eigenem Überzahl verwandelte Spielertrainer Harri Naumanen einen Volleyschuss zum 2-2 und kurz vor Drittelende steht Heikki Käsmä völlig frei im Slot und besorgt die Pausenführung.
Im zweiten Drittel ist Weißenfels eigentlich zunächst besser, verwandelte aber zu wenige Chancen in Tore. Lediglich Anssi Soini traf zum 4-2. So kam Leipzig mit einem Doppelschlag von Ronkanen zurück. Doch wieder hatten die Saalestädter die schnelle Antwort: Käsmä verwandelte den Abpraller nach einem Schuss von Max Blanke. Einmal mehr Ronkanen glich aber postwendend aus – 5-5 (34. Minute). Anschließend bekam jedes Team eine weitere Strafe, beide blieben ohne Konsequenzen. Das letzte Drittel gehörte dann endgültig dem UHC. Naumanen bringt sein Team in Führung und jetzt hatte auch der MFBC keine Antwort mehr. Das 7-5 erzielte Käsmä und auch vom 7-6 durch Hruby ließ sich Weißenfels nicht mehr irritieren. Zwei Überzahlspiele wurden zum 9-6 genutzt und damit das Spiel entschieden. Den Schlusspunkt setzte Matthias Siede mit einem Schuss in das leere Leipziger Tor zum Endstand.

Was sagt Tim Böttcher zum Spiel?

Es war das erwartet schwere Spiel. Erstens hat Leipzig eine gute Mannschaft, die zudem durch die Viertelfinals voll im Spielrhythmus war und ist. Dieser Rhythmus fehlte uns, was wir aber schon vorher erahnen konnten. So hatte ich auch das Gefühl, dass wir nicht total im Playoff-Modus waren. Leipzig war zu Beginn meist gedanklich schneller und körperlich präsenter auf dem Feld. Erst im letzten Drittel konnten wir uns dann größer absetzen. Unsere Leistung war definitiv nicht an unserem möglichen Limit und von daher müssen wir noch mehrere Gänge hochschalten, ohne dabei zu verkrampfen, um keine böse Überraschung am Samstag zu erleben. Leipzig kann in jedem Spiel ein sehr schwerer Gegner sein und es ist unsere Aufgabe, uns am kommenden Wochenende zu steigern um ins Finale einziehen zu können!

Was war sonst noch wichtig?

  • Gern wollen wir an dieser Stelle auch vom anderen Halbfinale berichten. Dort gewann der TV Lilienthal mit 7-5 bei den Red Devils Wernigerode.
  • Dann sind natürlich die kommenden Spiele richtig wichtig:
    • HF 2: Samstag (07.05.16), 18 Uhr, Stadthalle
    • mgl. HF 3: Sonntag (08.05.16), 16 Uhr, Stadthalle

Wer hat getroffen?

Name T V G SM
Heikki Käsmä 3 1 4  
Jarmo Eskelinen 0 4 4  
Harri Naumanen 3 0 3 2
Anssi Soini 2 1 3  
Sascha Herlt 0 2 2  
Phillip Weigelt 1 0 1 2
Matthias Siede 1 0 1 2
Tim Böttcher 0 1 1  
Max Blanke 0 1 1  
Johannes Tauchlitz       2

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