UHC Sparkasse Weißenfels e.V.

Koffer gepackt und ab in die Schweiz – Luca Beyrich verlässt das Herrenteam

Luca-Leon Beyrich zählt mittlerweile zu einem bekannten Gesicht im UHC-Kader. Doch für kommende Saison ist für den 23-jährigen ein neues Kapitel geplant. 

Hey Luca, du hast kürzlich den UHC Sparkasse Weißenfels verlassen und bist in die Schweiz gewechselt. Was hat dich zu dieser Entscheidung bewogen, ins Ausland zu gehen? 

Ich hatte schon immer den Wunsch, im Ausland Floorball zu spielen und jetzt war einfach der richtige Zeitpunkt, um diesen Traum zu verwirklichen. Ich freue mich riesig auf dieses Abenteuer, in einem anderen Land mit einem neuen Team auf einem sehr hohen Niveau zu spielen. Es gab tatsächlich keine Komplikationen bei meinem Wechsel und dafür bin ich den Iron Marmots Davos sehr dankbar. Sie haben sich hervorragend um alles gekümmert, sei es der Transfer oder meine neue Wohnung, wo ich ab September zusammen mit dem finnischen Torhüter Jesperi wohnen werde.

Zu welchem Verein in der Schweiz bist du gewechselt?

Ich spiele jetzt bei den Iron Marmots Davos, die in der NLB, der zweithöchsten Liga in der Schweiz, antreten. Es ist für mich eine große Ehre, als Deutscher in einer der Top-4-Nationen im Floorball spielen zu dürfen und ich bin überzeugt, dass wir als Team viel erreichen können. Der Kontakt zu Davos kam durch Max Blanke zustande, der jetzt leider ebenfalls das UHC Herren-Team hat. Max hat auch eine Zeit lang in Davos gespielt und hat mir den Kontakt vermittelt, wofür ich ihm sehr dankbar bin.

Was erhoffst du dir von der kommenden Saison in der Schweiz?

Ich freue mich unglaublich auf die kommende Saison. Mein persönliches Ziel ist es, weiterhin einen Platz in der Nationalmannschaft zu sichern und mich vor allem körperlich weiterzuentwickeln. Ich denke, dass die Bedingungen in der Schweiz dafür ideal sind. Unser Team hat letztes Jahr bereits die Playoffs erreicht und das ist auch dieses Jahr unser Mindestziel. Natürlich wollen wir dann so weit wie möglich kommen.

Vergangenes Wochenende hast du bereits mit deinem neuen Team an den Czech Opens teilgenommen. Wie war das Turnier für dich, und hattest du die Gelegenheit, viel Spielzeit zu bekommen? 

Die Czech Open waren insgesamt sehr lehrreich. Wir konnten wertvolle Erfahrungen gegen Erst- und Zweitligisten aus Tschechien sowie gegen ein Team aus der dritten schwedischen Liga sammeln. Obwohl wir fünf knappe Spiele verloren haben und nur einen Sieg verbuchen konnten, war es eine gute Vorbereitung für uns. Wir haben am 17.08. ein Testspiel gegen Malans und fühlen uns gut vorbereitet für das zweite Pokalspiel am 18.08. Im Vergleich zur deutschen Liga würde ich sagen, dass das Niveau in der Schweiz noch etwas höher ist, vor allem physisch. Das Spiel ist schneller, es gibt viel mehr Konter und Druck, aber im Umgang mit dem Ball sehe ich nicht so große Unterschiede. Individuell sind die Spieler jedoch alle auf einem sehr hohen Niveau.

Planst du nach der Saison in die deutsche Liga zurückzukehren, oder ziehst du es in Betracht, länger in der Schweiz oder vielleicht in einem anderen Land zu spielen?

Die Zukunft in der Schweiz ist noch nicht endgültig entschieden, aber ich könnte mir gut vorstellen, länger zu bleiben und noch ein paar Saisons dranzuhängen. Das Team ist wirklich cool und auch Davos ist eine wunderschöne Stadt. Ein Wechsel in ein anderes Land steht für mich derzeit nicht im Vordergrund, aber man weiß ja nie, was die Zukunft bringt.

Was würdest du jungen Spielern raten, die ebenfalls darüber nachdenken, ins Ausland zu wechseln? Welche Tipps kannst du ihnen mit auf den Weg geben?

Ich würde jedem raten, der darüber nachdenkt, ins Ausland zu gehen dieses Abenteuer zu wagen. Es wird einem nie schaden, einen solchen Schritt zu gehen und es wird sicherlich ein schönes Abenteuer sein. 

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