UHC Sparkasse Weißenfels e.V.

Saisonrückblick Herren – Viele Wendungen mit einem perfektem Ende

Foto: Simon-Werbung / Kuch

Hinweis: Das englische Original folgt im Anschluss.

Das Herrenteam des UHC Sparkasse Weissenfels spielte eine erfolgreiche Saison. Nach fünf Jahren konnte der Meisterschaftstitel wieder nach Weissenfels gebracht werden und das Team konnte seinen Pokalerfolg verteidigen.

Die Vorbereitung war ergebnistechnisch sehr gut und viele kleine Änderungen im Spielsystem wurden bereits gut umgesetzt. Aber als die Bundesliga begann, hatte das Team Herausforderungen auf dem Spielfeld. „Wir mussten viel Arbeit für ein Ziel leisten und unser Angriffsspiel war unausgeglichen. Wir wurden hart bestraft, wenn wir den Ball verloren haben. Es war eine seltsame Zeit, denn grundsätzlich war die Stimmung in den Trainingseinheiten gut, aber es war schwierig, die Dinge vom Training auf die Spiele zu übertragen“, sagt der Cheftrainer Ilkka Kittilä.

Nach drei Spielen hatte der UHC nur drei Punkte und zwei aufeinanderfolgende Niederlagen. Danach konnte sich das Team verbessern, aber das Leistungsniveau von Spiel zu Spiel war nicht stabil. „Wir haben einige Spiele wirklich gut gespielt und in einigen Spielen hatten wir viele Probleme. Eine große Sache war, dass wir diese Ergebnisse erzielt haben und langsam, aber sicher, haben sich auch die taktischen Dinge verbessert.“

Die Highlights des Herbstes waren die beiden Pokal-Derbys gegen Wernigerode und MFBC Leipzig, die beide in der Verlängerung vom UHC entschieden wurden.

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Zweiter Pokaltitel in Folge – Elfte insgesamt

Der Pokalsieg gegen MFBC markierte den Beginn einer wichtigen Phase der Saison. Drei aufeinanderfolgende Siege nach dem Jahreswechsel gegen starke Gegner hoben die Moral des Teams und für eine Weile war es sogar möglich, um den ersten Platz in der regulären Saison zu kämpfen. Dies gelang letztendlich nicht, da der TV Schriesheim es schaffte, den UHC in deren Heimspiel zu schlagen und Leipzig erneut alles selbst in der Hand hatte.

Anfang März verteidigte der UHC seinen Pokaltitel von 2022 unter großartigen Bedingungen der Max-Schmeling-Halle. Im Halbfinale besiegte der UHC die VfL Red Hocks Kaufering nach einem spannenden und kämpferischen Spiel mit 7-5, wobei Kaufering von 5-2 auf 5-5 zurückkam. Das anschließende Finale war das wahrscheinlich bisher beste Spiel der Saison. Unsere Mannschaft konnte nach einem 9-6 Sieg über den TV Schriesheim seinen zweiten aufeinanderfolgenden Pokaltitel vor den eigenen Fans feiern.

Foto: Tillmann Dressen

Zahlreiche Covid-Infektionen und andere Krankheiten reduzierten die Aufstellung des UHC für die letzten beiden Spiele der Bundesliga extrem. Obwohl die kleine Aufstellung (10+2, nach 25 Minuten 9+2) einen 4-3-Sieg gegen Chemnitz erkämpfen konnte, war das Team am nächsten Tag im Hamburg völlig energielos und verlor mit 15-5, was zu einem dritten Platz in der regulären Saison führte. „Das war das seltsamste Wochenende, das ich als Floorballtrainer je erlebt habe. Ich bin sehr stolz auf die Jungs, die da waren und ihr Bestes in einer super schwierigen Situation gegeben haben“, kommentiert Kittilä.

Spannende Playoffs

Im Viertelfinale traf UHC dann erneut auf Schriesheim. Die Playoffs begannen mit einem knappen Sieg in einem Auswärtsspiel in Schriesheim. In Weißenfels gewann Schriesheim am Samstag, konnte aber am Ende den frisch gebackenen Pokalsieger nicht herausfordern und unsere Herren zogen ins Halbfinale ein.

Dort Halbfinale konnte der Gegner nicht härter sein. Der deutsche Meister von 2022, der DJK Holzbüttgen, welche den zweiten Platz in der regulären Saison belegte, war der Gegner des UHC. Das Team, das viele U23- und Herren-Nationalspieler umfasste, stellte das Team vor eine wirklich harte Herausforderung und die Serie ging über alle fünf Spiele.

Am Ende konnte der Rekordmeister seinen Weg ins Finale kämpfen und die Serie mit 3-2 gewinnen. „Das war eine großartige Serie, die Höhen und Tiefen für beide Teams hatte. Beide Teams mussten auch im Laufe der Serie ihre Spielpläne anpassen, weil das andere Team immer einen Weg fand, Probleme zu verursachen.“

Im Finale traf man auf den „ewigen Rivalen“ des MFBC Leipzig. In der regulären Saison hatte Leipzig fast alle 22 Spiele gewonnen und in vielen Spielen viele Treffer erzielt. Aber die Spiele zwischen UHC und MFBC standen vor dem Finale 2-1 für UHC. Dementsprechend waren die ersten beiden Finalspiele waren sehr knapp. In Spiel eins lag die Mannschaft bereits mit 5-1 zurück, konnte aber dank einer unglaublichen Energieleistung das Spiel in einen 6-5-Sieg drehen. Das zweite Spiel in Weissenfels ging in die Verlängerung, bevor UHC das entscheidende Tor erzielte. So führte UHC vor dem dritten Finale mit 2-0 in der Serie. Die Energie und Konzentration, welche unsere Mannschaft im dritten Spiel auf das Feld brachte, war beeindruckend.

Bereits im ersten Drittel stand es 5-0 und das Endergebnis von 13-3 lässt keinen Zweifel daran, dass der UHC in den entscheidenden Momenten in Topform war. „Wir haben aus der Saison 2022-23 gelernt und das Motto der Saison war es, in jeder Hinsicht in Bestform zu sein; körperlich, mental, taktisch, alles. Wenn wir uns alle wichtigen Spiele im Pokal und in den Playoffs anschauen, sind wir wirklich erfolgreich gewesen.

Mit Marko (Ollonqvist, Co-Trainer) waren wir super glücklich über die Leistungen unserer Spieler als Team in den entscheidenden Momenten. Hinzu kommt die Unterstützung, die wir in diesen Momenten von unseren Fans bekommen haben, war unglaublich. Das Double war wirklich ein Erfolg, welcher von der gesamten Mannschaft und allen Fans gewonnen wurde. Und das macht uns so stark.“ so Kittilä zum Abschluss.

Wir freuen uns bereits jetzt auf die kommende Saison mit euch allen.

English version:

Season with many twists and turns – UHC men’s team fulfilled their theme of the season

UHC Weissenfels men’s team played a successful season. After five years the championship trophy was brought back to Weissenfels, plus the team was able to defend their Pokal title.

Pre-season was result-wise really good and many small modifications in the playing system were settling in pretty well. But when Bundesliga started, the team started to have challenges inside the field.

”We had to make big amount of work for one goal and our offensive game was unbalanced. We got punished hard from moments when we lost the ball. It was weird time because basically the spirit in the training sessions was good, but it was tough to transfer the things from training to games”, says head coach Ilkka Kittilä.

After three games UHC had only three points and two losses in a row. After this, the team could improve, but still the level from game to game was not stable.

”We played some games really well and some games we had a lot of trouble. Big thing was that we started getting those results and slowly, but surely also the tactical things improved.”

The highlights of the autumn were two Pokal-derbys against Wernigerode and then MFBC Leipzig, which both were decided in overtime by UHC.

Second Pokal title in a row


The MFBC win started an important phase of the season. Three consecutive wins against top opponents lifted the morale of the team and for a while it was possible again to even fight for number one spot in the regular season. That didn’t in the end happen, because TV Schriesheim was able to beat UHC at their home and Leipzig had again keys in their own hands considering the first place.

In the beginning of March UHC defended their Pokal championship from 2022 in the gorgeous conditions of Max-Schmeling-Halle. In the semifinals Kaufering fell after a thriller match with numbers 7-5, even though they made a huge comeback from 5-2 to 5-5. Final game was probably the most solid match so far in the season and the team could celebrate their second consecutive Pokal title in front of their fans after 9-3 win over Schriesheim.

Numerous covid infections and other illnesses reduced the lineup of UHC for the last rounds of Bundesliga. Even though the small (10+2, after 25min 9+2) lineup could fight a 4-3 win over Chemnitz, the next day the team was completely out of energy and lost 15-5 in Hamburg, ending up third in the regular season.

”That was the weirdest weekend I have ever experienced as a floorball coach. I am super proud of the guys who were there and tried their best in a super difficult situation”, Kittilä comments.

Playoffs full of excitement

In quarter-finals UHC faced Schriesheim again. The playoffs started with a win in a super tight game away in Schriesheim. At home, Schriesheim won on Saturday, but wasn’t in the end able to challenge the fresh Pokal champions and UHC pushed through to the semifinals.

In the semis the opponent could not get tougher. The German champion from spring 2022, DJK Holzbüttgen, had finished second in the regular season. Team including many U23 and men’s national team players gave a really hard challenge to UHC and all five games were needed. In the end the record champion could fight their way to the finals, winning the series 3-2.

”That was a great series which had ups and downs for both teams. Both teams also needed to adjust their gameplan over the series because the other always found a way to cause trouble.”

In the finals UHC faced the ”eternal rival” MFBC Leipzig. In regular season Leipzig had gone from victory to victory almost through the 22 games, winning with high numbers in many games. But the matches between UHC and MFBC were before the finals 2-1 still for UHC.

The first two final games were super tight. UHC was already 5-1 behind in the first one, but turned it over into a 6-5 victory. The second one in Weissenfels went to overtime before UHC scored the decisive goal. So going in to the third final UHC was leading 2-0 in the series. The energy and focus that UHC brought to the field in the third game was stunning. Already in the first period the game was 5-0 and the final result 13-3 leaves no doubt that UHC was at their best when it counted.

”We learned from season 2022-23 and the theme of the season was to be at our best when it counts in all ways; physically, mentally, tactically, evertything. If we look at all the biggest games in the cup and the playoffs, we really succeeded. With Marko (assistant coach Ollonqvist) we were super glad of our players performances as a team in the decisive moments. Added to that, the support we got in those moments from our fans was amazing. This double-championship truly was a championship won by the whole community. And that is what makes us so strong.”

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