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U11 Großfeld: Dominanz & Comeback-Laune in Chemnitz (21.09.2025)

Am Sonntag, dem 21.09.2025, zeigte unsere U11 in der Jahnbaude Chemnitz alles, was diesen Jahrgang ausmacht: erst Spielfreude pur gegen Chemnitz Blau, dann eine Nervenprobe mit großem Herzen gegen Chemnitz Weiß. Am Ende standen ein Kantersieg und ein Last-Minute-Triumph – zwei sehr unterschiedliche, aber gleichermaßen starke Auftritte.

Gegen Chemnitz Blau reichten wenige Sekunden, um den Takt vorzugeben: Nach gerade einmal vier Sekunden eröffnete Jannik das Tore-Festival, kurz darauf legte Gregor nach – und schon rollte die Passmaschine. Die Bälle liefen sicher durch beide Reihen, oft mit Übersicht über hinten, immer mit einem Kontakt weniger als der Gegner erwartet hatte. Besonders in Erinnerung bleibt die Kombination Henry – Klemens – Jannik – Gregor, die exemplarisch für die Ruhe und Präzision stand, mit der der UHC das Feld bespielte. Dass die Gastgeber nur durch ein Eigentor auf die Anzeigetafel kamen, passte zum Bild eines sehr kontrollierten Auftritts. Rojus erlebte einen ruhigen Tag zwischen den Pfosten; spät im zweiten Drittel geriet auch Bella einmal ins Geschehen – mehr ließ die Defensive kaum zu. Das 16:1 war folgerichtig, aber vor allem die Art und Weise machte Lust auf mehr.

Das Topspiel gegen Chemnitz Weiß begann dagegen holprig. Ein paar ungenaue Pässe, Lücken in der Zuordnung – und die Gastgeber nutzten dies eiskalt aus. Der UHC-Timeout nach gut sechs Minuten setzte das richtige Signal: Ordnung rein, Kopf hoch, weiterspielen. Bella hielt uns mit einer Riesentat im Eins-gegen-Eins im Spiel, und als es zäh zu werden drohte, setzte Jannik mit seinem Treffer zum 1:3 (9:12) das nötige Lebenszeichen. Mit diesem Mut ging es in die erste Pause, und das zweite Drittel begann genauso, wie man es sich wünscht: die wichtigen Paraden von Rojus gaben die nötige Stabilität, dann das Duo Emil Schulze auf Ole – Backhand, drin, 2:4. Die Partie wurde taktischer, viele Zweikämpfe im Mittelfeld, doch der UHC gewann spürbar die Oberhand.

Das dritte Drittel ein Wechselbad der Gefühle. Ein Schlagschuss von Jannik (3:13) brachte den Anschluss, wenig später zog er im Bogenlauf nach Pass von Klemens zum 4:4 vorbei – und die Halle war plötzlich richtig laut. Chemnitz antwortete mit zwei Nadelstichen und stellte wieder auf 4:6, aber unser Team bewahrte Haltung und gab klare Antworten. Gregor netzte nach feinem Zuspiel von Jannik zum 5:6, Jannik glich kurz vor Schluss zum 6:6 (12:42) aus – und als die Sekunden verrannen, vollendete Ole nach Vorlage von Emil Schulze (14:38) den Turnaround zum 7:6. Bank, Block – alle in einem Jubelhaufen. Ein Sieg der Haltung und des Willens.

Was bleibt von diesem Tag? Gegen Blau die reife Passkultur mit Ruhe und Kontrolle; gegen Weiß die Resilienz, die man für große Spiele braucht. Die Duos Jannik ↔ Gregor und Ole ↔ Emil Schulze sorgten immer wieder für Gefahr, Odin, Fritz und Klemens gaben von hinten Struktur, und das Torhüter-Tandem mit Rojus und Bella lieferten die Big Saves zu den wichtigen Momenten. Mit diesem Mix aus Klarheit am Ball und Nervenstärke in den entscheidenden Phasen des Spiels darf sich die U11 selbstbewusst auf die nächsten Großfeld-Aufgaben freuen.

Es spielten für den UHC Luis-Finn Gräfe, Henry Keikott, Leonard Meisezahl, Gregor Hüttig, Jannik Finn Blanke, Odin Hering, Henry Vangerow, Emil Schulze, Fritz Böhme, Rojus Kostka, Klemens Roye, Emil Koch, Conrad Vangerow, Ole Agsten und Bella Glas

Die Liga könnt ihr hier verfolgen:

https://uhc-weissenfels.de/leagueoverview/?leagueid=1819

Text: Matthias Glas

Bilder: Algimantas Kostka

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