Am Samstag, den 10.10.2026, trifft der UHC Sparkasse Weißenfels um 15 Uhr in der heimischen Stadthalle auf Blau-Weiß 96 Schenefeld. Der Rekordmeister kommen mit etwas Frust aus dem Spiel in Chemnitz, das am vergangenen Sonntag knapp in der Verlängerung verloren ging. Der Gegner steht vor diesem Spieltag abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz, das Kräfteverhältnis scheint also klar.
Der UHC startet stark in die Partie, kontrolliert das Spiel ab der ersten Sekunde und ist die spielbestimmende Mannschaft. Zu häufig verfehlen die Weißenfelser allerdings den Kasten der Gäste, die wiederum offensiv nicht viel zu bieten haben. In der 13. Minute belohnt sich der UHC dann doch: Markus Janusevskis netzt auf Vorlage von Philipp Weigelt zum 1:0 ein. Der Lette ist aktuell einfach in hervorragender Form. Das Chancenplus liegt klar bei Weißenfels, die Vorhersage der Dominanz bewahrheitet sich. Mit dem 1:0 geht es in die Pause.
Auch im zweiten Abschnitt bleibt es einseitig. Die Weißenfelser drücken und bestimmen das Spiel, belohnen sich aber erst in der 12. Minute: Hannes Kowalewicz erhöht auf Vorlage von Jan Berbig auf 2:0. Danach nimmt das Drittel endlich Fahrt auf. Schenefelds Sören Gittek muss wegen Bodenspiels für zwei Minuten auf die Strafbank, und das Weißenfelser Powerplay schlägt in der letzten Sekunde zu: Florian Böttcher schiebt auf Vorlage seines Bruders Tim zum 3:0 ein. In der 19. Minute folgt das 4:0 durch Luca Leon Beyrich, aufgelegt von Jonas Pohl. Die Blau-Weißen setzen den Gastgebern kaum Gegenwehr entgegen. Mit 4:0 geht es in die zweite Pause, und dass hier kein Wunder mehr geschieht, ist wohl jedem in der Stadthalle klar.

Das Schlussdrittel beginnt so, wie das zweite aufgehört hat: In der zweiten Minute erhöht Max Gäbler auf Vorlage von Linus Wächter auf 5:0. In der 7. Minute muss genau dieser Linus Wächter für zwei Minuten raus, und Schönefeld nutzt die Chance. Das blau-weiße Powerplay wird gut herausgespielt, und Justus Karnath trifft auf Vorlage von Frederic Thiele zum 5:1.
Herunterziehen lassen sich die Weißenfelser davon aber nicht. In der 9. Minute stellt Max Gäbler auf Vorlage von Karo Kantola auf 6:1. Nur 20 Sekunden später legt Hannes Kowalewicz nach, vorgelegt von Niklas Blanke, zum 7:1. Und genau dieser Niklas Blanke bekommt kurz darauf den Ball von Kowalewicz und macht das 8:1 selbst. Die Weißenfelser scoren im Schlussabschnitt vor allem über Konter, denn die Schenefelder machen vergeblich Druck, um noch zu retten, was zu retten ist. In der vorletzten Minute gelingt Marius Schwartz auf Vorlage von Tim Glindemann noch das 8:2, ein Tropfen auf den heißen Stein für das Tabellenschlusslicht.
Schenefeld kann in der Weißenfelser Stadthalle nicht überzeugen. Der UHC dagegen zeigt eine starke Leistung und fährt einen hochverdienten Sieg ein.
Text. Finn Ole Funke
Bild: Henriette Engelhardt


