UHC Sparkasse Weißenfels e.V.

Lars Schauer beendet Karriere und wird neuer Co-Trainer

09 10 Lars SchauerEr wird liebevoll „Opa Schauer“ genannt und war ein Spieler der ersten Stunden des UHC. Insgesamt bringt es Lars auf 16 Jahre Floorball Bundesliga bei vier Vereinen. Ab sofort wird er Co-Trainer von Harri Naumanen.

Im Jahr 2000 begann die Floorball-Odyssee von Lars Schauer. Ausgebildet beim SV 1919 Hohenmölsen rückt der talentierte Goalie mit 16 Jahren ins Bundesligateam des UHC. An den drei ersten Silbermedaillen der Vereinsgeschichte ist er in den Jahren 2000-2002 beteiligt und spielt auch die U19 WM in Weißenfels. Später werden fünf Länderspiele für die A-Nationalmannschaft folgen. 2003 holt er das erste Gold für Weißenfels und legt bis 2005 zwei weitere Meisterschaften und die Teilnahme am Heim-Europapokal 2004 nach. Als sich der SV Hohenmölsen wieder vom UHC trennt und eine Spielgemeinschaft mit dem USV Halle eingeht, folgt Lars seinem Heimatverein und holt 2006 Bronze. 2007 löst sich die SG wieder auf und Schauer zieht es nach Leipzig zum SC DHfK. Dort gewinnt er 2008 sensationell Silber nach einem Halbfinalsieg gegen den klar favorisierten MFBC Leipzig. Als sich beide Leipziger Vereine 2011 zu einer Kooperation entschließen, steht er für eine Saison im Tor des MFBC. 2012 folgt der Wechsel zurück in die „Heimat“. Zunächst gewinnt er mit dem UHC „nur“ Silber, qualifiziert sich aber für den EFC in der Slowakei. Die letzten drei Jahre seiner langen Karriere krönt er mit drei Double-Siegen.

Doch Lars wird nicht nur an seinen großartigen Erfolgen gemessen. Sein Stellenwert im UHC-Team ist enorm, zumal er für einen Spielertypus steht, den es beim UHC kaum gibt: gut organisiert, beständig und vernünftig.

Er selbst sagt zu dieser Zeit: „Ich bin schon ziemlich stolz auf das, was ich erreicht habe. Außer einer Herren WM hab ich ja alles mitnehmen können. Viele neue Leute kennen gelernt. Achja, meine Freundin hab ich auch beim UHC gefunden.“

Ganz verlassen wird Lars die Mannschaft aber nicht. Wir freuen uns sehr darüber ihn als Co-Trainer im Betreuerstab begrüßen zu dürfen. Er komplettiert damit das Team um das Team und besetzt eine Position, die Harri Naumanen den Job als Spielertrainer wesentlich erleichtern soll.

Besten Dank, Lars – und weiter geht’s! 

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