UHC Sparkasse Weißenfels e.V.

CC: Entwicklung nachgewiesen

 

17 10 12 CC NBDer UHC kann von einem erfolgreichen Champions Cup sprechen. Auch wenn man erwartungsgemäß kein Spiel gewann, zeigen die Ergebnisse doch einen deutlichen Aufschwung in den vergangenen Jahren. Die Erfahrung, Champions Cup zu spielen, kann sich zudem als extrem wertvoll herausstellen.

Wie hat der UHC gespielt?

UHC Weißenfels vs. Florbal Chodov 4-8 (0-3, 1-2, 3-3)

Schüsse auf das Tor: 16-27

UHC Weißenfels vs. SV Wiler-Ersigen 2-6 (1-2, 1-2, 0-2)

Schüsse auf das Tor: 13-26

Alle Ergebnisse der Herren findet ihr hier. Und hier geht es zu den Damen-Ergebnissen.

Wie sind die Ergebnisse einzuschätzen?

Der Champions Cup wird mit den Meistern der Top 4 Nationen, dem Ausrichter und dem Qualifikanten gespielt. Praktisch fand man in Seinäjoki nur europäische Topteams…und Weißenfels. Schon ein Sieg in einem Spiel wäre zweifelsohne eine Sensation gewesen. In wahrscheinlich allen Bereichen waren die Teams dem UHC überlegen. Durch gute taktische Maßnahmen gelang es aber die Differenz zu reduzieren. Weißenfels musste dabei in eine ungewohnte Rolle schlüpfen: verteidigen und kontern. Das gelang recht gut, wenngleich aber auch nicht konstant über 60 Minuten. Immer wieder streuten die Saalestädter einige vermeidbare Gegentore ein. Hätte eine Sensation gelingen sollen, darf das nicht passieren. Man kann an dieser Stelle sicher auch Vergleiche mit früheren Gegnern dieses Kalibers ziehen. 2004 setzte es beim ersten internationalen Auftritt des UHC noch heftige Niederlagen wie ein 1-27 gegen den damaligen schwedischen Meister Pixbo oder ein 1-16 gegen Espoon Oilers (Finnland). Auch 2009 war man gegen den finnischen Meister SSV Helsinki beim 2-14 chancenlos. Nun heißen die Ergebnisse zumindest 4-8 und 2-6 und Chodovs Tom Ondrusek – letztes Jahr noch in der schwedischen SSL für Warberg unterwegs – hält die Defensive Chodovs für den Schlüssel zum Erfolg gegen Weißenfels.

Eine weitere Annäherung ist wahrscheinlich aber nur mit einer Erstarkung der Floorball Bundesliga möglich. Wenn die Trainer nun die Spiele auswerten, wird man sicher neue Ziele setzen können. Aber die Spielpraxis auf hohem Niveau kann erst dauerhaft zu einer Angleichung des Leistungsvermögens führen.

Wie wurde das Turnier angenommen?

Die Organisatoren aus Seinäjoki gaben den Slogan „Make it big“ aus. Und sie hielten sich daran. Durchschnittlich 1051 Zuschauer sahen die Spiele. Allein der frühmorgendlichen Begegnung mit Chodov folgten 1478 Zuschauer – vor allem Schulklassen. Das Halbfinalspiel des Lokalmatadoren SPV gegen den schwedischen Meister Falun zog 2470 Zuschauer in die Halle. Das Finale um den Champions Cup wurde immerhin 13.000 mal auf Youtube angeschaut. Selbst das Spiel des UHC gegen Chodov hat 7.000 Klicks.

Wo gibt es Bilder und Videos?

Hier haben wir eine Sammlung von Links:

 

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