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Knapp, knapper, Grimma.

Vergangenen Samstag trafen die Cats auf die Damen aus Grimma. Die Partie versprach schon im Voraus einiges an Spannung, da bereits das erste Spiel der best-of-three-Serie, in der das Heimrecht für die Finals der deutschen Meisterschaft ausgefochten wird an den MFBC Grimma ging.

Die Damen aus Weißenfels starteten sehr motiviert in das Spiel und so gelang es Magdalena Tauchlitz bereits in der dritten Spielminute das 1:0 für die Weißenfelserinnen zu erzielen. Die Torvorlage kam von Andrea Gerdes. Im Verlaufe des ersten Drittels kamen auch die Damen aus Grimma immer besser ins Spiel. Grimma erkannte eine unsichere Phase der weißenfelser Defensive, nutze diese und konnte sich mit einem Doppelschlag in der 11. und 12. Spielminute die Führung erarbeiten. Nun lag es an Cats-Trainer Naumanen die richtigen Impulse zu setzen, denn ein Rückstand zur Pause ist immer auch ein psychologischer Nachteil. Schließlich bezwang Andrea Gerdes eine halbe Minute vor Abpfiff des ersten Drittels sowohl Abwehr als auch Torfrau des MFBC Grimmas und erzielte den Ausgleichstreffer zum 2:2 ohne Assist.

Nach einem vorsichtigen Start in das zweite Drittel des Spiels, indem keines der Teams offensiv überzeugen konnte, war es Laura Hönicke, die auf Vorlage von Laura Neumann auf 3:2 erhöhte. Dies sollte das einzige Tor in dem spielerisch ausgewogenen Drittel bleiben. Trotz einiger vielversprechender Angriffe blieben alle weiteren Chancen ungenutzt. Auch während der zweiminütigen Überzahl konnten die weißenfelser Damen den Spielstand nicht zu ihren Gunsten erhöhen.

Das finale Drittel des Spiels begann. Die Cats wollten ihr Spiel weiterhin konsequent durchziehen und offensiv sowie defensiv ihr Klasse präsentieren, doch ein Hauch der Nervosität ließ sich nicht verbergen, was dazu führte, dass sich Fehlpässe und Ungenauigkeiten in das Spiel der Damen einschlichen. In der 6. Spielminute musste sich Torfrau Indra Reck trotz guter Paraden geschlagen geben und den Ball aus dem Netz der Weißenfelserinnen fischen. Grimma konnte zu einem 3:3 ausgleichen. Zum Ende des Drittels kochten auf beiden Seiten die Gemüter hoch, als Andrea Gerdes in der letzten Spielminute der regulären Spielzeit wegen eines Stockschlages vom Platz gestellt werden sollte folgte ein unangebrachter Beifall in Richtung der Schiedsrichter und eine weitere Zweiminutenstrafe wegen Reklamierens. Es galt jetzt eine vierminütige Unterzahl zu kompensieren.

Das Spiel sollte nun durch eine Verlängerung mit „golden goal“ entschieden werden. Die Cats waren auf Grund der Unterzahl eindeutig im Nachteil. So kam es, dass der MFBC Grimma das Spiel in der 2. Spielminute der Overtime für sich entscheiden und somit auch als Sieger der best-of-three-Serie hervorgeht. Es war ein sehr ausgewogenes Spiel, welches durchaus auch an die Damen des UHCs hätte gehen können, doch Grimma hatte rneut die Nase ein Stück weiter vorne.

Trotz der zwei Niederlage und dem verlorenen Heimrecht der Weißenfelser Damen konnte man einiges aus den Spielen mitnehmen. Die Saison ist schließlich noch nicht zu Ende und die Cats haben noch Zeit Defizite in Abschlusskonsequenz, Intensivität und Umschaltspiel aufzuarbeiten.

Für den UHC spielten:

Indra Reck (T), Sophie Kleinschmidt (T), Lena Vogt (T), Sarah Geißler, Laura Neumann, Pauline Baumgarten, Katja Leonhardt, Felicitas Brückner, Carla Benndorf, Magdalena Tauchlitz, Aline Kolditz, Laura Hönicke, Jenny Horn, Sara Patzelt, Lea Kolditz, Sophie Großert, Andrea Gerdes, Britta Herrmann

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