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Matchball gesichert

Foto: Floor Fighters Chemnitz / David Reich

In der Halbfinalserie unserer Herren gegen Chemnitz standen am Wochenende zwei weitere Spiele an. Nach einer ärgerlichen Niederlage in Spiel 2, folgte am Sonntag in Spiel 3 eine deutliche Leistungssteigerung, welche den 2. Sieg in der Serie sicherte.

Samstag zu unkonzentriert

Nach der starken Leistung in Spiel 1 wollten unsere Herren auch in Chemnitz an dieses Spiel anknüpfen. Doch nach einem schnellen 0-2 Rückstand gelang dies nicht. Darauf folgten aber 4 Tore (2x Liika und 2x M. Blanke) des UHC man führte vor der Pause mit 4-2. Doch einige Unkonzentriertheiten kosteten diesen Vorsprung und Chemnitz glich noch vor der Pause aus.

Im 2. Drittel folgte ein ähnliches Bild. Chancen auf beiden Seiten, welche teilweise stark verhindert wurden. Somit auch 2 Tore auf beiden Seiten. Für den UHC traf Kostruhn doppelt. Es ging also mit einem 6-6 in das letzte Drittel. In diesem besorgte Kostrhun mit seinem 3. Treffer die Führung, welche allerdings von den Gästen doppelt beantwortet wurde. Doch Hoffmann gleich für den UHC in einem wilden Spiel aus.

Mit diesem Spielstand ging es in die Verlängerung. In dieser war es Chemnitz, welches bereits nach einer Minute traf und somit die Serie verdient ausglich.

Reaktion gefordert

Nur wenige Stunden Zeit blieben Coach Kittilä und Assistent Ollonqvist, um die Mannschaft auf das bevorstehende dritte Spiel in der Halbfinalserie gegen die FloorFighters aus Chemnitz einzustimmen. Aus gezeigten Videosequenzen konnten die Spieler wichtige Schlüsse ziehen und ihre Abstimmungen in den Reihen, offensiv wie auch defensiv, verfeinern.

Mit Anpfiff legte der UHC gleich ein hohes Tempo vor. Insbesondere die Tatsache, dass Chemnitz am Vortag das nahezu komplette Spiel mit zwei Reihen bestritten hat, gab den Anreiz dies zum eigenen Vorteil zu nutzen. Unverändert brachte der UHC wieder seine drei Reihen auf das Feld. Jedoch war die Einstellung eine andere. Der UHC agierte von Beginn an sehr wach und konzentriert und arbeitete sich dadurch zahlreiche gute Chancen heraus. In der 7. Minute konnte dann der erste Ball im Chemnitzer Tor untergebracht werden. Jan Berbig leitete nach einem Ballgewinn hinter dem eigenen Tor den direkten Gegenstoß ein und der Ball ging über Kostruhn und Kukkonen zu Herlt, der schließlich einnetzte. In der 11. Minute fand auch Max Blanke das Tor und erhöhte sehenswert einhändig nach Vorlage von Kaartinen. Noch in derselben Minute nach Wiederanpfiff bekam Kukkonen in der Mitte freistehend den Ball und hat keine Probleme zum 3:0 zu erhöhen. Von der Euphorie getragen, ging es immer wieder mit Tempo auf den Chemnitzer Kasten. Auch Defensiv stand man richtig und wenn es doch mal knapp wurde, dann war Pascal Reichtert da und zeichnete sich mit guten Paraden aus. Saku Liikka und widerum Herlt stellten das Drittelergebnis auf 5:0, mit dem es in die erste Pause ging.

 Wie so oft in der Saison flachte die Partie im zweiten Drittel etwas ab. Chemnitz konnte sich besser auf die Weißenfelser Offensive einstellen. Das Spiel wurde abwechslungsreicher. Chemnitz fand besser ins Spiel und konnte einige Chancen für sich erarbeiten. So tauchte Tomas Novotny plötzlich allein vor dem Weißenfelser Tor auf und konnte nur noch per Foul vom Torerfolg abgebracht werden. Der anschließende Penalty fand letztendlich doch den Weg ins Tor und die Chemnitzer stellten auf ein zwischenzeitliches 5:1. Stepan Kostruhn nutzte im Powerplay eine kurze Unaufmerksamkeit der Gastgeber aus und schob den Ball aus spitzem Winkel ins Tor ein. Wenig später zeigte auch Kukkonen, dass ihm diese Abschlussposition liegt und zirkelt den Ball ebenfalls aus spitzem Winkel in die kurze obere Ecke zum 7:1 un dem gleichzeitigem Pausenstand.

Matchball in heimischer Halle

Mit dickem Polster ging es ins letzte Drittel, aber auch hier gab es noch keinen Grund das Spiel austrudeln zu lassen. Die Overtime-Niederlage vom Vortag saß zu tief im Kopf. Nach zwei gespielten Minuten im letzten Drittel verwandelte Max Gäbler einen Schuss aus mittiger Abschlussposition nach Vorlage von Niklas Blanke. 20 Sekunden später gelang Saku Liikka sein zweiter Treffer im Spiel zum 9:1. Chemnitz schöpfte durch ein Überzahltor sowie einem Treffer aus dem Spiel heraus neuen Mut und kam mehr und mehr gefährlich vor das Weißenfelser Tor. Acht Minuten vor Schluss nahmen die Gastgeber ihren Torhüter vom Feld, um ihn durch einen weiteren Spieler zu ersetzen. Zwei Schüsse fanden von dort an den Weg ins Tor ehe das Endergebnis von 9:5 feststand.

Der UHC kann sehr zufrieden sein mit der gezeigten Leistung in Spiel drei. Man trat 60 Minuten als Einheit auf und wusste sich Chancen zu erarbeiten. Defensiv stand man sicher und ließ wenig anbrennen. Jetzt heißt es sich auf das kommende Wochenende einzustellen und den letzten Schritt Richtung Finale zu gehen. Das nächste Heimspiel findet am Samstag 18 Uhr in der Westhalle statt.

Hier geht es zu den Fotos von Spiel 3.

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